Seit Ende der 60er Jahre war es bei Scotland Yard, dem Britischen Geheimdienst, gängige Praxis, die Identitäten von verstorbenen Kindern anzunehmen, um unerkannt Ermittlungen durchzuführen. Dies wurde ohne Wissen der Angehörigen dieser Kinder praktiziert. Die Zahl dieser "gestohlenen" Identitäten beträgt in etwa 80. Für diese wurden auch gefälschte Reisepässe ausgestellt. Über Jahrzehnte hinweg durchforstete die Britische Polizei Geburts- und Todesregister auf der Suche nach passenden Identitäten. Um größtmögliche Glaubwürdigkeit zu erlangen machten sich die betreffenden Beamten sogar mit dem Lebensumfeld des toten Kindes vertraut. Ein ehemals daran beteiligter Beamter meinte, er fühlte sich, als ob er auf dem Grab des Kindes herumtrampelte.
Kommentiere diesen Artikel
Jetzt eigenen Artikel erstellen
Originalartikel:
Reporter: HellerBarde, 06.02.13, 22:20
Freigegeben von: Jonny
Die Sache ist doch die, musste man sich daran bedienen. Ist ein Staat nicht in der Lage eine neue Identität für seine Agenten bzw. verdeckten Ermittler zu beschaffen? Man wohl wieder der Meinung, ach, das kommt eh nie raus, wenn überhaupt jmd. weiter als 2cm gedacht hat. Und die Chance, abgesehen da ...
Abgesehen davon, daß viele Eltern möglicherweise gar nicht mehr leben, so müssen auch die anderen bisher gar nichts davon mitbekommen haben, nur weil bekannt geworden ist, daß Namen verwendet wurden. Oder wurde irgendwo gelistet, welche? Was soll man da bewerten, ohne Geschädigte? wer mit Connor Ma ...
Genau, wenn es einige gerade (vielleicht) etwas besser geht, bekommt man direkt eine in die Fresse und jene die eh am Boden liegen - Scheiss drauf. Ist mir schon klar, das die Welt so tickt, wenn Du dich da Wohl fühlst, soll es Ok sein - mein Ding ist es nicht. Jetzt wo du es so formulierst muss i ...
gulli.com am 26. Mai 2013