Weil sie bei einem Konzert in Russland im August mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen gefordert hat, droht der US-Sängerin Madonna nun wegen des Vorwurfs der "Schwulenpropaganda" eine Schadensersatzforderung in Millionenhöhe. Ein Gericht in St. Petersburg prüft nun seit Donnerstag eine entsprechende Klage. Wie die Nachrichtenagentur Interfax mitteilte, haben mehrere Bürger und Bürgerinnen Strafanzeige erstattet, weil Madonna damit die Gefühle Gläubiger verletzt habe. Zusätzlich zu ihrem Aufruf, ließ die Künstlerin rosafarbene Armbänder verteilen. Erst im März trat in Russland ein Gesetz in Kraft, welches öffentliches Reden über Homosexualität unter Strafe stelllt. Insgesamt werden umgerechnet etwa 8,3 Millionen Euro von Madonna gefordert. Einer der Gegner der Sängerin begründete die Höhe der Forderung damit, "dass die Sängerin über ihre Taten ins Grübeln komme". Seitens des Gerichts wurde ein Brief mit den Anschuldigungen an Madonnas New Yorker Adresse geschickt.
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Originalartikel: diestandard.at
Reporter: Lokalrunde, 12.10.12, 21:06
Freigegeben von: Lokalrunde
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Zu seiner Religion und zu seinem Bild muss man jederzeit problemlos sagen dürfen: Dein Song/deine Religion ist aber totaler Dreck, und er muss es hinnehmen. Da sehe ich schon einen Wiederspruch. Denn ich bin nicht der Meinung, dass ich es in Ordnung finden muss wenn meine Weltanschauung, Bild, So ...
Was viele nicht verstehen: Es waren Bürger, die die Klage einreichten, nicht Putin. So etwas kann es in jedem Land geben, auch in Deutschland. Wie das Gericht damit umgeht, ist dem überlassen. Jedenfalls kann man schonmal von einem Rechtsstaat sprechen. Nun die Russen allgemein zu beleidigen ist l ...
@E-135: Allerdings müssen wir auch sehen, dass hier nun im März eine gesetzliche Grundlage geschaffen wurde, ohne diese eine solche Klage nicht möglich gewesen wäre. ...
gulli.com am 19. Juni 2013