Der deutsche Militärgeheimdienst MAD ist in der Kritik, weil er aktuellen Medienberichten zufolge in den 1990er Jahren versuchte, das spätere NSU-Mitglied Uwe Mundlos als Informanten anzuwerben. Der MAD besitzt also offenbar entgegen seinen bisherigen Aussagen doch eine Akte über den Rechtsextremisten. Mundlos sollte angeblich angeworben werden, um über geplante Anschläge auf Asylbewerber-Heime zu berichten. Er lehnte dies aber ab. Bisher hatten alle deutschen Behörden stets abgestritten, dass sie Mitglieder des Neonazi-Trios, das später eine Reihe politisch motivierter Morde beging, als Quellen angeworben hätten. Der MAD hatte zudem die Existenz einer Akte über Mundlos stets abgestritten. Die Tatsache, dass sich dies nun als unzutreffend erwies, sorgte für massive Kritik an der Behörde.
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Originalartikel: de.nachrichten.yahoo.com
Reporter: Annika_Kremer, 12.09.12, 13:52
Freigegeben von: Annika_Kremer
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KaPiTN Wie interpretierst Du denn den Satz Der Freigabe sei bereits im März diesen Jahres zugestimmt worden, Mitte April habe Sachsen den Vermerk an den Untersuchungsausschuss übermittelt. Eigentlich kann der MAD dem Ausschuß gar nichts übergeben haben, da beim MAD diese Unterlagen ja vorschriftsge ...
Sicher wurden die Originale vernichtet, nachdem die Kopien verteilt worden waren. Schlampig sind insbesondere die VS Behörden. Beim VS Köln sind die Unterlagen gefunden worden, nicht beim Auschuß. Der hat sie erst danach bekommen. ...
Bin ich der einzigste der bei MAD im Topic ans Mad Magazine dachte? Ich denke dabei immer zuerst an Mutual Assured Destruction. ...
gulli.com am 25. Mai 2013