Die angeklagte Sängerin der Punkband Pussy Riot, Nadeschda Tolokonnikowa verglich den Verlauf des Prozesses mit den Schnellverfahren aus der Stalin-Zeit. Dies sei nichts weiter als eine "politische Unterdrückungsanordnung". Man habe den drei Bandmitgliedern während des gesamten Verfahrens nicht zugehört. Ihnen wird Rowdytum vorgeworfen, weil sie unerlaubt zum Protest gegen die Wahl Putins in eine Moskauer Kirche eingedrungen sind. Die Staatsanwaltschaft forderte drei Jahre Haft, sieben Jahre wären maximal möglich. Den Musikern wird zudem "Anstachelung zum religiösen Hass" vorgeworfen. Pussy Riot gab bekannt, ihr Platz sei in Freiheit und nicht hinter Gittern. Zudem sagte die Angeklagte den Kollaps des politischen Systems in Russland voraus. Das Verfahren ist im eigenen Land wie auch international höchst umstritten. Zahlreiche Prominente forderten derweil die Freilassung der drei Bandmitglieder. Mit dem Urteil wird am 17. August gerechnet.
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Reporter: Ghandy, 08.08.12, 18:43
Freigegeben von: Ghandy
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sie würden hier allenfalls ein Bewährungsstrafe bekommen und müssten niemals in den Bau. Ein typischer sowetischer politischer Prozeß. Da hat sich unter der Oberfläche nichts geändert. Die gleichen Apparatschiks, die gleiche Denke, die gleichen Unterdrückungsinstrumente. Kommt mir so vor wie bei Ch ...
Es geht hier immerhin um Einbruch, Hausfriedensbruch, Beleidigung,Belästigung der Allgemeinheit und Entweihung/Schändung eines Gotteshauses. Hast das irgendwo gelesen oder dir so zusammen gereimt? Ich lese und höre nämlich immer nur von Rowdytum. Auch ein Video bei youtube lässt zumindest deine Pun ...
Warum mussten die sich auch gerade eine Kirche für die Aktion aussuchen? Gläubige... Heiliger Ort und so.... Man stelle sich so eine Aktion mal in einer Moschee vor ;) Ob die Höhe der Strafe nun gerechtfertigt ist sei mal dahin gestellt, eine dumme Aktion war es auf jeden Fall. Denn es traf eben n ...
gulli.com am 26. Mai 2013