Wie weit darf Satire gehen? Papst Benedikt XVI. fühlt sich durch das aktuelle Titanic-Titelbild in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt. Dort wird er von vorne und hinten inkontinent dargestellt, weswegen er die Geschäftsleitung nun zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufforderte. Das Landgericht Hamburg hat den Vertrieb der aktuellen Ausgabe verboten. Die Chefredaktion indes weist die Vorwürfe zurück. Ihnen ginge es um die Aufklärung der sogenannten "Vatileaks". Das Magazin hofft auf ein persönliches Gespräch mit dem Heiligen Vater, um das "Missverständnis" auszuräumen. Man wollte auf dem Cover lediglich vom Papst verschüttete Limonade und keinen Urin darstellen. Allerdings will man die Unterlassungserklärung vorerst nicht unterschreiben. Zudem ist es nicht das erst Mal, dass die katholische Kirche juristisch gegen das Satiremagazin Titanic vorgeht. Beide Parteien blicken auf eine längere juristische Geschichte mit mehreren Verfahren zurück.
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Originalartikel: www.titanic-magazin.de
Reporter: Ghandy, 11.07.12, 09:17
Freigegeben von: Ghandy
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Klick Ging doch damals auch groß durch die Medien. :D ...
Klick Ging doch damals auch groß durch die Medien. :D Dabei ging es um die Vorhölle, nicht um das Fegefeuer. Banause ;) ...
wie würdet ihr das strafrechtlich beurteilen?:confused: ...
gulli.com am 24. Mai 2013