Die Anzahl der Mac-Rechner, die mit dem Flashback-Trojaner infiziert sind, wächst offenbar immer weiter. Vergangene Woche wurde bekannt, dass Flashback eine halbe Million Mac-Rechner infiziert hat. Einfallstor des Trojaners ist eine Schwachstelle in einer veralteten Java-Version, die nur von Apple eingesetzt wird. Java-Entwickler Oracle stellte Sicherheitsupdates für die Windows- und Linux-Version von Java bereits im Februar zur Verfügung. Da Apple aber eine eigene Java-Version betreut, wurde die Sicherheitslücke dort erst kurz nach der Entdeckung des Flashback-Botnets behoben. Offenbar nehmen nicht alle Mac-Nutzer Sicherheitsupdates ernst. Trotz Java-Update und prinzipiell geschlossener Sicherheitslücke liegt die Zahl der infizierten System laut Kaspersky bei über 670.000. Die Zahlen beruhen auf der einmaligen Geräte-ID, die jedes Apple-Gerät besitzt und dürften daher recht genau sein. Da Flashback Malware nachladen kann, empfiehlt sich eine Neuinstallation betroffener Systeme.
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Reporter: HerrMaulwurf, 10.04.12, 18:27
Freigegeben von: Lokalrunde
Die Anzahl der Mac-Rechner, die mit dem Flashback-Trojaner infiziert sind, wächst offenbar immer weiter. Vergangene Woche wurde bekannt, dass Flashback eine halbe Million Mac-Rechner infiziert hat. Einfallstor des Trojaners ist eine Schwachstelle in einer veralteten Java-Version, die nur von Apple e ...
So ist das, wenn man denkt, man wäre immun gegen Viren, nur weil man ein "Nischenprodukt" (naja, so "nischig" ist das ja jetzt auch nicht mehr...) kauft. :p ...
Ein Trojaner in >15 Jahren ist zwar eine Meldung wert, die Welt bricht dadurch aber nicht zusammen. Der beste Virenschutz sitzt immer noch vor dem Rechner. ...
gulli.com am 19. Juni 2013