Vor etwa einem Monat wurde in Spanien das "Sinde"-Gesetz verabschiedet. "Sinde" ist die spanische Version von SOPA, dem vieldiskutierten geplanten Gesetz zur Netz-Zensur. Seit dem inkrafttreten des Sinde-Gesetzes vor einem Monat gingen im spanischen Ministerium für Kultur insgesamt 300 Anfragen ein, welche die Abschaltung von 79 Websites fordern. Die für Copyright-Fragen zuständige Abteilung prüft diese Anträge aktuell, hat jedoch noch keine Seite abgeschaltet. Wie schon beim SOPA-Gesetz in den USA befürchten Kritiker umfangreiche Netzsperren aus fadenscheinigen Gründen unter dem Deckmantel des Copyrights. Sowohl das spanische Volk als auch viele Politiker waren bis zuletzt gegen das Sinde-Gesetz, konnten sich schlussendlich jedoch nicht durchsetzen.
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Reporter: HerrMaulwurf, 04.04.12, 22:24
Freigegeben von: Lokalrunde
@HerrMaulwurf Sowohl das spanische Volk als auch viele Politiker waren bis zuletzt gegen das Sinde-Gesetz, konnten sich schlussendlich jedoch nicht durchsetzen. wie du treffend feststellst hat die mehrheit entschieden und niemand sonst. weder finstere mächte noch irgendeine mafia. wenn die spanier ...
@EinsteinXXL man kann den urheberrrechtsvertretern nicht vorwerfen ihr interessen zu vertreten. den wichtigsten hinweis aus dem spiegelartikel hast du leider unter den tisch fallen lassen. "Dort gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Vorratsdatenspeicherung - auch für die haben die Branchenverbä ...
Um mal auf Deutschland zurück zu kommen, kann ich nur als Beispiel Frau Merkel nennen. Es ist zwar schon eine Weile her, aber es trifft wohl den Nagel auf den Kopf. Vor ihrer Wahl als Bundeskanzlerin hatte sie versprochen die Mehrwertsteuer nicht anzuheben. Aber was tat sie als erstes nach ihren Amt ...
gulli.com am 22. Mai 2013