SOPA macht frei?
Die US-Gesetze SOPA und PIPA sind vorerst vom Tisch. Doch Lamar Smith, der an deren Ausarbeitung maßgeblich beteiligt war, arbeitet derzeit an einem neuen Gesetzentwurf, der die Freiheiten der Nutzer in vergleichbarer Weise einschränken könnte. Beim "Protecting Children From Internet Pornographers Act" (H.R. 1981) wurde vor allem die Begründung dafür abgeändert. Die Rede ist vom Schutz von Minderjährigen vor pornographischen Inhalten, der Schutz des Urheberrechtes steht nicht mehr im Vordergrund. Im Wesentlichen soll eine Vorratsdatenspeicherung von einem Jahr realisiert werden. Leider sollen aber nicht nur Institutionen oder Personen mit einem begründeten Interesse Zugriff auf die Daten erhalten. Neben den Behörden und Geheimdiensten könnten laut einer Analyse der Bürgerrechtsbewegung EFF auch Scheidungsanwälte Zugriff auf die Daten bekommen, sollten sie belastendes Material für ihren Fall benötigen. Wahrscheinlich wird der Vorstoß in den prüden USA im Gegensatz zu SOPA/PIPA gelingen.
Kommentiere diesen Artikel
Jetzt eigenen Artikel erstellen
Originalartikel: winfuture.de
Reporter: Ghandy, 22.02.12, 11:37
Freigegeben von: Ghandy
Bild-Quelle: static.gulli.com
Seit dem ACTA-Blödsinn halte ich das Internet für unfähig in einer geeigneten Weise mit solchen Gesetzesvorschlägen und Verträgen umzugehen.Ich halte das Internet für durchaus fähig gegen solche Vorschläge vor zu gehen, auch wenn mir die Methode nicht passt. Ich mache mir mir Sorgen um Entwà ...
ich komm ja noch aus einer Zeit, wo sich die Leute schämenderweise die Magazine im Laden gekauft ham... :D ...
Oh und im prüden konservativem Deutschland sind sie mit der Porno-Keule auch gescheitert, da mach ich mir um die USA weniger Sorgen ^^ Die Amis rasten doch aus wenns mal n Nippel in der Glotze gibt (man erinnere sich an Janet Jackson).... ...
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 17:25 Uhr
Der Anbieter "TIME for kids" bezeichnet sich selbst als "langjähriger Vorreiter im Kinder- und Jugendschutz in Deutschland". Die Software des Unternehmens blockiert derzeit an diversen Schulen von Nordrhein-Westfalen den Zugang zum Wahlprogramm der Piraten. Die Webseite wurde von der automatischen Filtersoftware als möglicher Marktplatz illegaler Drogen ausgemacht und gesperrt.
gulli.com am 16. Mai 2012