vor Gericht
Weil zwei niederländische Journalisten des Fernsehmagazins "Een Vandaag" den NS-Mörder Heinrich Boere heimlich bei einem Interview gefilmt haben, stehen sie heute in Eschweiler vor Gericht. Ohne Einwilligung des Interviewpartners dürfen solche Gespräche nämlich nicht aufgenommen werden, weder in den Niederlanden noch in Deutschland. Die beiden Journalisten begründen die heimlichen Aufnahmen mit den Taten von Boere und dessen nicht vorhandene Reue. Der Altnazi erschoss während des Zweiten Weltkriegs drei Menschen und wurde in den Niederlanden 1949 erst zum Tode, dann zu lebenslanger Haft verurteilt. Doch Boere setzte sich nach Deutschland ab, wurde nicht ausgeliefert und dort erst 2010 verurteilt. Vermutlich wird es zu einer Geldstrafe für die beiden Journalisten kommen. Diese haben angekündigt bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gehen. Weitere Informationen dazu bietet auch das Medienmagazin "Zapp" - siehe Link unten.
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Reporter: Dieter85, 09.02.12, 13:34
Freigegeben von: Ghandy
Dummerweise ist Boere keine Person der Öffentlichkeit. Er wurde durch diese Berichterstattung erst (unfreiwillig) zu einer gemacht. Und dieses Vorgehen war dann die nachträgliche Legitimation für die Rechtsbeugung. Es spielt auch überhaupt keine Rolle, ob er eine solche Person ist. Derartige Au ...
Eigentlich ist die Sache doch klar Sollen uns die Nazis den Rechtsstaat versauen dürfen? Natürlich nicht Selbstverständlich hat er es verdient und selbstverständlich hat er auch eins in die Fresse verdient Aber wo ist denn die Grenze und wer zieht sie? Darf man das auch mit Linken? Mit Islam ...
Eigentlich ist die Sache doch klar Sollen uns die Nazis den Rechtsstaat versauen dürfen? Ich habe ehrlich gesagt noch nie erlebt, dass "Nazis" den Rechtsstaat versaut haben. Dazu haben sie ja überhaupt nicht die Macht. Der Rechtsstaat wird aber regelmäßig von den Leuten in Roben und Nadelzwirn ...
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 17:25 Uhr
Der Anbieter "TIME for kids" bezeichnet sich selbst als "langjähriger Vorreiter im Kinder- und Jugendschutz in Deutschland". Die Software des Unternehmens blockiert derzeit an diversen Schulen von Nordrhein-Westfalen den Zugang zum Wahlprogramm der Piraten. Die Webseite wurde von der automatischen Filtersoftware als möglicher Marktplatz illegaler Drogen ausgemacht und gesperrt.
gulli.com am 16. Mai 2012