EU-Fahne
Eine Evaluierung der EU-Vorgaben zur Vorratsdatenspeicherung im vergangenem Jahr hatte schon ergeben, dass die Umsetzung in den Mitgliedsstaaten chaotisch und willkürlich erfolgte. Zudem haben gerade einmal elf von 27 EU-Ländern Daten geliefert. Die EU-Kommission habe daher immer mehr mit der Wahrnehmung zu kämpfen, dass die Vorratsdatenspeicherung für die öffentliche Sicherheit und die Strafverfolgung wenig bringe. Rechtliche Unsicherheiten kommen noch hinzu. Einige, welche noch beim ersten Entwurf in Kauf genommen worden waren, stellen die Kommission nun vor weitere Probleme. Beispielsweise ist der Begriff "schwere Straftaten" nicht genau definiert. Stetig steigende Forderungen von Rechteinhaber, welche die VDS auch zur Verfolgung von Copyright-Verstößen freizugeben fordern, oder die "schleichende Ausweitung" der Richtlinien, sind dabei schon bekannt Risiken. Auch, dass für eventuelle Datenschutzpannen keine Meldepflicht besteht, oder es für die Bevölkerung darüber hinaus nur schwer nachvollziehbar ist, dass die von der Kommission erwarteten Vorteile der Vorratsdatenspeicherung tatsächlich bestehen, erhöht das Vertrauen in diese Maßnahme keineswegs.
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Originalartikel: www.heise.de
Reporter: TRON2, 06.01.12, 04:38
Freigegeben von: LordArion
Bild-Quelle: s.gullipics.com
Vermutlich den Gegnern der VDS, Providern, Bürger und den Mitgliedsstaaten. ...
vermutlich oder ganz sicher? ...
vermutlich oder ganz sicher? Sicher scheint sich zumindest eine österreichische Bürgerrechtsorganisation zu sein. Alles andere steht erst einmal mit erhöhter Wahrscheinlichkeit zu vermuten. Zumindest bessern sich verschiedene Verhandlungspositionen gegen eine VDS und kann somit auch klarer For ...
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 17:25 Uhr
Der Anbieter "TIME for kids" bezeichnet sich selbst als "langjähriger Vorreiter im Kinder- und Jugendschutz in Deutschland". Die Software des Unternehmens blockiert derzeit an diversen Schulen von Nordrhein-Westfalen den Zugang zum Wahlprogramm der Piraten. Die Webseite wurde von der automatischen Filtersoftware als möglicher Marktplatz illegaler Drogen ausgemacht und gesperrt.
gulli.com am 16. Mai 2012